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Ein System, geschaffen um belastbare Entscheidungen zu ermöglichen.

Der Gegenpol zur generischen Wahrscheinlichkeit – mit dem Ziel, Kosten für teure Entscheidungen zu minimieren.

Das HiCC-Terminal wurde entworfen, um KI-Modelle vom schnellen, intuitiven "System 1"-Denken zum tiefgründigen, analytischen "System 2"-Denken zu zwingen, indem es durch hierarchisch strukturierte Zwischenschichten implementiert, die komplexe Anfragen abfängt und rekursiv bearbeitet.
Es liefert einen entscheidenden Unterschied, weil es verhindert, dass KI-Modelle auf plausibel klingende, aber strategisch wertlose Durchschnittsantworten zurückfallen, und stattdessen Widersprüche als Hebel nutzt, um Lösungen höherer Ordnung zu generieren.

HiCC Terminal

hicc.ai-systems.cloud
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HiCC Terminal Screenshot 1
HiCC Terminal Screenshot 2
HiCC Terminal Screenshot 3
HiCC Terminal Screenshot 4

Wahrnehmung

Zerlegt komplexe Fragen in konkurrierende Dimensionen und verhindert vorschnelle Konvergenz.

Analyse

Simuliert Gegenpositionen im Steelman-Verfahren. Widersprüche werden als Spannungsfelder sichtbar gemacht.

Integration

Sucht Lösungen höherer Ordnung statt Kompromisse. Dilemmas werden strategisch aufgelöst.

Ergebnis

Geprüfte Kausalketten statt Textgenerierung. Maximiert logische Tiefe und strategische Belastbarkeit.

Gemini API Supabase Vanilla JS Edge Functions Deno/TypeScript PostgreSQL

Architektur & Details

Architektur & Denkmodell

HiCC operiert als Hierarchical Reasoning Model (HRM) mit einer Managed-Deep-Reasoning (mDR) Struktur. Es unterscheidet sich fundamental von herkömmlichen Sprachmodellen durch den Übergang von probabilistischer Vorhersage hin zu deterministischer Reflexion.

Während Standard-LLMs den Pfad des geringsten Widerstands wählen (System 1: schnelles, intuitives Denken) und Widersprüche glätten, erzwingt HiCC einen rekursiven Analyseprozess (System 2: langsames, logisches Denken).

Vier Verarbeitungsebenen bilden eine kontrollierte Kognitionsarchitektur:

  • Wahrnehmung (Differenzierung): Ein algorithmischer Layer verhindert vorschnelle Konvergenz und zerlegt Fragen in konkurrierende Werte und Dimensionen.
  • Analyse (Dialektik): Die Engine simuliert Gegenpositionen im Steelman-Verfahren. Widersprüche werden als notwendige Spannungsfelder isoliert.
  • Integration (Synthese): Das Integrations-Modul sucht nach Lösungen höherer Ordnung, die das zuvor isolierte Dilemma strategisch auflösen.
  • Ergebnis (Validierung): Der Output ist das Resultat einer geprüften Kausalkette — logische Tiefe statt Gefälligkeit.

Safety by Design

Sicherheit ist bei HiCC kein nachträgliches Feature, sondern ein durchgängiges Architekturprinzip. Jede Schicht — vom Client bis zur Datenbank — implementiert eigene Schutzmechanismen.

Mehrschichtige Sicherheitsarchitektur:

  • Client-Ebene: XSS-Prävention, HTML-Escaping und Input-Validierung verhindern Manipulation bereits im Browser.
  • Transport: Ausschließlich HTTPS/TLS mit Bearer-Token-Authentifizierung.
  • Backend: JWT-Validierung, Rate-Limiting (5 Requests/Minute), Body-Size-Limits und eine Model-Whitelist stellen sicher, dass nur autorisierte, kontrollierte Anfragen verarbeitet werden.
  • Datenbank: Row-Level Security garantiert, dass Nutzer ausschließlich eigene Daten sehen. Race-Conditions bei Credit-Abzügen werden durch serverseitige Guards verhindert.

DSGVO-Konformität: Keine externen Tracker, keine Cookies, keine Analytics. Fonts, Icons und JavaScript-Bibliotheken werden lokal ausgeliefert. Fehler werden bereinigt zurückgegeben — keine internen Details gelangen nach außen.

HRM als Qualitätsmerkmal

Das Hierarchical Reasoning Model unterscheidet HiCC fundamental von herkömmlichen KI-Anwendungen. Wo andere Systeme auf einzelne API-Calls setzen, implementiert HiCC eine mehrstufige, auditierbare Denkkette.

Transparenz statt Black Box:

  • Jeder Zwischenschritt — Wahrnehmung, Analyse, Integration — wird gespeichert und ist einzeln einsehbar.
  • Nutzer können über die Agent-Details nachvollziehen, wie ein Ergebnis zustande kam.
  • Schritt 3 (Integration) enthält einen expliziten Bias-Audit: Kognitive Verzerrungen und blinde Flecken werden aktiv geprüft, bevor die finale Empfehlung entsteht.

Qualität durch Struktur: Das Ergebnis ist nicht die wahrscheinlichste Antwort, sondern das Resultat einer geprüften Kausalkette. HRM erzwingt Tiefe — auch dort, wo schnelle Antworten bequemer wären.

Grenzen & Annahmen

HiCC operiert innerhalb definierter Grenzen. Transparenz darüber ist Teil der Architektur, nicht Schwäche.

Annahmen, die das System trägt:

  • Die Eingabefrage ist präzise genug formuliert, um eine sinnvolle Analyse auszulösen. Vage Fragen erzeugen plausible, aber inhaltlich leere Ergebnisse.
  • Das zugrunde liegende Sprachmodell liefert faktuell korrekte Zwischenschritte. HiCC prüft die Struktur der Argumentation, nicht die Faktenbasis jeder einzelnen Aussage.
  • Der Nutzer bewertet das Ergebnis im Kontext seiner Domäne. Das System liefert geprüfte Analysen, keine Handlungsanweisungen.

Bekannte Failure Modes:

  • Scheintiefe: Bei einfachen Fragen kann die vierschrittige Analyse Komplexität suggerieren, die nicht in der Sache liegt.
  • Modellabhängigkeit: Die Qualität der Analyse hängt vom eingesetzten Sprachmodell ab. Modellwechsel können Ergebnisqualität verändern.
  • Bias-Residuen: Der Bias-Audit in Schritt 3 reduziert kognitive Verzerrungen, eliminiert sie aber nicht vollständig.

Reversal Trigger: Wenn ein Nutzer systematisch Ergebnisse übernimmt ohne eigene Domänenprüfung, verfehlt das System seinen Zweck.

Systemdenken & Full-Stack-Kohärenz

HiCC ist keine Sammlung isolierter Features, sondern ein integriertes System — von der Benutzeroberfläche über die Serverless-Logik bis zur Datenbank als zusammenhängende Architektur konzipiert.

Ganzheitlicher Ansatz:

  • Frontend (SPA): Vanilla JavaScript, zustandsgesteuert, ohne Framework-Overhead. State-Management, DOM-Updates und Fehlerbehandlung folgen einer klaren Verantwortungstrennung.
  • Backend (Serverless): Supabase Edge Functions mit Deno/TypeScript. Jede Funktion hat eine definierte Zuständigkeit — Authentifizierung, Validierung, KI-Orchestrierung und Credit-Management sind sauber getrennt.
  • Datenbank (PostgreSQL): Row-Level Security, typisierte Schemata und eine klare Datenfluss-Dokumentation stellen Integrität auf jeder Ebene sicher.

Graceful Degradation: Wenn ein Schritt fehlschlägt, wird das Teilergebnis trotzdem zurückgegeben. Kein Silent Failure, kein Datenverlust — das System bleibt auch im Fehlerfall transparent und nutzbar.

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